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Der 1. Bürgermeister Werner van der Weck

Bürgermeister

Menschen und Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen. Vor allem die Gründungsmitglieder Gabriele Hitzinger, Stefan und Ina Rupertus sowie Ralf Schmitt gestalten seit 35 Jahren jede Woche einen gemeinsamen Abend; es wird gespielt, gebastelt, gekocht oder einfach „geratscht“. Mehrere Theaterstücke wurden von dieser bunt gemischten Gruppe schon auf die Bühne gebracht.

 

Der Name „Montagsclub“ wurde beibehalten, obwohl diese Treffen bereits seit einiger Zeit donnerstags im „Ludwig-Glöckl-Haus“ an der Bahnhofstraße in Feldkirchen stattfinden. Interessierte sind herzlich willkommen. Das ist gelebte Inklusion!

 

Das Wort Inklusion stammt aus dem Lateinischen und bedeutet übersetzt: Einschluss. Und genau das ist gemeint: Menschen mit Behinderung sollen nicht ausgeschlossen, sondern hereingenommen werden.

 

Man erlebt es wohl immer noch oft, dass Nichtbehinderte nicht recht wissen, wie sie Menschen mit Behinderung begegnen sollen. Es ist auch immer noch weit verbreitet, beim Wort Behinderung sogleich und ausschließlich an Defizite zu denken. Ein Mensch mit Behinderung gilt gleich als jemand, der etwas nicht kann. Nach seinen Fähigkeiten hingegen wird selten gefragt. Nichtbehinderte stellen sich nicht vor, was Menschen mit Behinderung alles unternehmen oder leisten und in welchem Maße sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

 

Wir Menschen haben ungeachtet aller Unterschiede ähnliche Wünsche und Ziele. Wir schätzen es, in Gemeinschaft einen schönen Tag zu erleben, wir möchten dazugehören und uns einbringen, wir möchten Anerkennung finden.

 

Dies wirklich allen Menschen zu ermöglichen, darauf zielt Inklusion ab, die Leitidee für das Zusammenleben. Denn Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch, also jeder ungeachtet seiner mehr oder weniger großen Fähigkeiten, dass jeder Einzelne an unserer Gesellschaft, an ihren Einrichtungen und Angeboten teilhaben kann. Inklusion geht alle an, die einzelnen Menschen, die Gesellschaft und die Politik.

 

Normal ist, verschieden zu sein. Kein Mensch ist wie der andere. Jeder sieht anders aus, jeder hat eine andere Mischung von Eigenschaften, jeder kann etwas gut und etwas anderes nur schlecht oder gar nicht. Jeder hat Stärken und Schwächen. Jeder Mensch ist ein vielfältiges Wesen. Erst die Summe aller Merkmale und Charakterzüge macht einen einzigartigen Menschen aus.

 

Das Ideal der Inklusion ist, dass behindert oder nichtbehindert keinen Unterschied macht.

 

 
Werner van der Weck
Erster Bürgermeister 

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Kultur im Rathaus

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Fr 15.09.2017 | 20.00
Kabarettabend von und mit CHRISTIAN UDE
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Fr 29.09.2017 | 20.00
John Lee Hooker Jr. & Band (USA)
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Fr 06.10.2017 | 19.30
Klassisches Konzert mit der Hochschule für Musik und Theater München
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